Sämtliche Angaben stammen
aus der Festschrift zur Schulhaus-Einweihung 1990 und wurden
von Margrit Arnold aus Protokollen und Schultagebüchern
zusammengestellt.
Für detaillierte Informationen wende man sich via E-Mail
an den Webmaster.
Schule Warth
Um 1900 wird die Primarschule als Gesamtschule
mit etwa 40 Schülern geführt. Als Schulhaus (siehe
oben) dient das alte Badhaus der Kartause Ittingen. 1908 erhält der neu gewählte
Lehrer ein Jahressalär von 1600 Franken. 1916 wird das elektrische Licht im Schulhaus
eingeführt. 1948 kann dank einer Spende von 100 Franken
eine Schulbibliothek gegründet werden. 1955 erhält der Lehrer 20 Franken
zum Kauf von Anschauungsmaterial. 1959 wird die jährliche Durchführung
eines Wandertages beschlossen. 1966 wollen die Schulgemeinden Frauenfeld
und Hüttwilen keine Abschlussklassenschüler aus
Warth aufnehmen. 1968 wird der Vertrag mit Hüttwilen
genehmigt. 1971 findet die erste Sitzung mit der Schulbehörde
Weiningen statt. 1974 beginnt der Schüleraustausch
mit der Schulgemeinde Weiningen.
Schule Weiningen
1904 rügt der Inspektor das zu kleine
Schulhaus (heutige Liegenschaft Käser an der Dorfstrasse). 1906 wird ein Kreditbegehren von 45'000
Franken für den Bau eines neuen Schulhauses gesprochen. 1907 wird der Jugendstilbau eingeweiht
(siehe oben). 1912 wird eine Nähmaschine für
170 Franken angeschafft. 1932 wird das Schulhaus renoviert. 1934 unterrichtet Lehrer Walter Maag 53
Kinder. 1939 wird die Landi in Zürich besucht. 1958 erhält die Lehrerfamilie eine
Waschmaschine. 1959 muss die Schule mit 8 Klassen (über
60 Kinder) geteilt werden. 1960 findet das erste Skilager (5. bis
8. Klasse) statt. 1962 schlägt der Kanton einen Schulhausneubau
mit Warth vor. 1963 wird ein Pavillon für die Unterstufe
aufgestellt. 1967 haben die Schreibfedern ausgedient.
Die Schüler erhalten Füllfedern. 1971 findet die erste Sitzung mit der Schulbehörde
Warth statt. 1974 1./2. und 5./6. Klasse werden in Weiningen,
3./4. Klasse in Warth unterrichtet. 1976 wird ein Kindergartenverein gegründet.
Schule Warth-Weiningen
1978 beschliessen die Schulgemeinden Warth
und Weiningen den Zusammenschluss zur Schulgemeinde Warth-Weiningen. 1980 wird die Mehrzweckhalle an der Vogelhalde
eingeweiht. 1985 wird ein eigener Kindergarten geführt
(bisher in Herdern). Innerhalb weniger Jahre steigt die Schülerzahl
von 63 auf 113 an. 1990 wird die Schulanlage Vogelhalde eingeweiht
(siehe oben).Die Schülerzahl steigt auf 125 an. 1995 werden erstmals 6 Klassen geführt. 1998 sinken die Schülerzahlen; es
müssen immer wieder Klassen halbiert und zusammengelegt
werden. 2003 werden die beiden Abteilungen der
Mittelstufe mit je 5 Computern ausgerüstet. 2004 folgen die beiden Abteilungen der
Unterstufe mit je drei Computer-Arbeitsplätzen.
2007 wird das alte Schulhaus in Warth der Stiftung Kartause Ittingen verkauft.