Schulgemeindeversammlung vom 06.05.2010
Pressetext aus der Thurgauer Zeitung vom 10.05.2010
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Schulgemeindeversammlung vom 27.11.2008
Verkauf des Schulhauses wird sistiert
Die Primarschulgemeinde Warth-Weiningen sistiert die Veräusserung des alten Schulhauses in Weiningen. Budget und Steuerfuss 2009 wurden verabschiedet.
Hanspeter Inauen
WARTH-WEININGEN – Zur Budgetversammlung der Primarschulgemeinde Warth-Weiningen konnte Präsident Andreas Tinner 52 Interessierte begrüssen. Nach der Verabschiedung des Protokolls teilte Tinner mit, dass die neue Gemeindeordnung vom Departement für Erziehung und Kultur genehmigt worden sei und sich für die Gesamterneuerungswahlen im kommenden Mai vier der fünf bisherigen Schulbehördemitglieder einer Wiederwahl stellen werden. Aus beruflichen Gründen werde Manuela Bärtsch nach einjähriger Tätigkeit aus der Exekutive austreten. Schulleiterin Brigitta Fegble orientierte über die leicht sinkenden Schülerzahlen und die Einführung des Englischunterrichts.
Politische Gemeinde klärt ab
Vor zwei Jahren beschloss die Schulgemeindeversammlung den Verkauf der beiden alten Schulhäuser. Das Warther Schulhaus, einstmals Badstube der Mönche von Ittingen, wurde an die Stiftung Kartause Ittingen verkauft. Unterdessen äusserte sich der Gemeinderat der Politischen Gemeinde Warth-Weiningen dahingehend, dass er die Eignung des alten Schulhauses in Weiningen, der Jugendstilbau steht unter Kulturgüterschutz, als Gemeindezentrum eingehend prüfen wolle. Der Gemeinderat, so Gemeindeammann Max Arnold, könne über eine allfällige Übernahme des Gebäudes noch nicht entscheiden, da zuerst Klarheit über die mittel- und langfristige Entwicklung der Gemeinde bestehen müsse. Die Anwesenden stimmten dem Antrag der Behörde diskussionslos zu, wonach mit der Ausschreibung des Schulhauses zuzuwarten sei, bis die Politische Gemeinde zu einem Entscheid bezüglich einer allfälligen Übernahme gekommen ist.
Erneuter Rückschlag
Das von Pfleger Richard Badertscher präsentierte Budget 2009 rechnet bei Aufwendungen von knapp 1.8 Millionen Franken mit einen Fehlbetrag von 120'000 Franken. Der erneute Rückschlag, so Badertscher, sei bei einem Eigenkapital von 1.7 Millionen Franken gut zu verkraften. Mit 65000 Franken zu Buche schlagen wird die Erneuerung des bald 30-jährigen Turnhallenbodens. Der Beitrag an den Kanton (Besoldungsumlagerung) wird sich um 8000 auf 220000 Franken reduzieren. Mindereinnahmen von 250000 Franken hätte die Einführung der Einheitssteuer für die Schulgemeinde zur Folge. Das Budget und der auf 46 Prozent verharrende Steuerfuss wurden vom Souverän ohne Wortbegehren und mit grossem Mehr genehmigt. Behördemitglied Bea Märki verabschiedete die im letzten Sommer zurückgetretenen Schulbehördemitglieder Isabella Gabrieli Steiner und Monika Witzig mit einem Präsent und Blumen.
Vor der Versammlung hatten Interessierte Gelegenheit, die neue Hollpellets-Heizung der Schulanlage Vogel-halde zu besichtigen. Hauswart Markus Bächer informierte vor Ort. Nach der Versammlung orientierte Peter Mächler, Präsident der Sekundarschulgemeinde Hüttwilen, über den Ist-Zustand, die geplante Entwicklung und das Infrastrukturprojekt der Sekundarschule im Seebachtal
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